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2. Herren: Keine Punkte in Warberg

Der TSV Anderten verliert mit 36:34 (18:14) beim HSV Warberg/Lelm und kann die Chance sich weiter aus dem Abstiegskampf zu lösen, nicht nutzen. Dabei war an diesem Freitagabend durchaus etwas drin gewesen. Aber zahlreiche technische Fehler, zwischenzeitliche schlechte Absprachen im Abwehrverbund sowie diverse Fehlwürfe verhindern den Auswärtssieg.

Die Gäste verschliefen den Start in die Partie und liefen schnell einem Rückstand hinterher. Beim Stand von 6:2 wurde bereits nach acht Minuten die erste Auszeit gezogen. Diese zeigte Wirkung und mit einem schellen 3-0-Lauf flog beim HSV die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Es folgte eine Phase von zehn Minuten, in der der TSV zum Teil nicht ganz auf der Höhe wirkte. Aus einem 8:7 drehte der HSV auf die zog auf 17:10 (23.) davon. Ohne direkte Einflüsse von Außen wachten die Anderter auf und stellten eine kompaktere Deckung, sodass nur noch ein weiterer Gegentreffer kassiert wurde. Im Angriff war es besser als in der Phase zuvor, sodass der Rückstand zur Pause auf vier Tore reduziert werden konnte. Es war somit für den zweiten Durchgang wieder alles offen.

Die zweite Hälfte startete auf Augenhöhe. Beide Teams hatten sich gegenseitig arrangiert und keiner von beiden konnten einen kleinen Lauf starten, sodass nach 53 Minuten beim Stand von 32:27 die letzte Auszeit Andertens folgte. Diese zeigte Wirkung und binnen fünf Minuten schwamm der HSV und die Anderter verkürzten auf 33:32. Ein Punktgewinn wäre mindestens möglich gewesen, aber eigene Fehler wurden von den Gastgebern eiskalt ausgenutzt, sodass die beiden Punkte im Osten Niedersachsen blieben.

Nachdem das Spiel zweier Tabellennachbarn verloren ging, folgt am Samstag zum Auftakt der englischen Wochen das Heimspiel gegen die TG Münden. Erneut ein Duell zweiter Tabellennachbarn.

Es spielten: Jonas Wand und Nik Rückert im Tor, Henri Bartsch (9 Tore, 2/2 7M), Hannes Wulf, (7), Philipp Theiler (4), Rouven Otto, Daniel Franke, Nico Schuldes (je 3), Joris von Losch (2), Till Zeumer, Maurice Jurke, Max Albeshausen (je 1), Nick Salini und Kilian Opitz